BUGA 2005

die Bundesgartenschau in München

Die Hallenschau "Gartenland Bayern" vom 22. bis 29. Juli 2005

Die BUGA 2005 in München ist seit 28. April 2005 geöffnet und dauert bis zum 9. Oktober 2005.
Vom 22. bis 29. Juli fand die Hallenschau "Gartenland Bayern" statt. Wir hatten die Ehre unter all den großen Gartenbauverbänden als kleiner Kakteenverein auch unsere stachligen Freunde auf einer Ausstellungsfläche von etwa 15 Quadratmetern präsentieren zu dürfen. Es war ein Riesenerfolg! Die meist selbstgezogenen, einige schon 50 Jahre alten und bis 200kg schweren Kakteen unserer Mitglieder faszinierten das schaulustige Publikum und vor allem die Kinder, die wohl so hautnah selten an solch große Kakteen herankommen. So manches wollte es unbedingt wissen, ob die Dornen auch wirklich stechen, was dann mit einem "Aua" quittiert wurde.

Nachstehend sehen Sie Bilder von unserer Ausstellung.

Kakteen- und Sukkulentenschau

Standplatz und Aufbau

Halleneingang und ein Schaltkasten waren an unserem Ausstellungsplatz ein optisches Hindernis und mussten verdeckt werden, eine Holzwand zum Aufbau und ein Gemälde auf Rigipsplatten taten dies.

Eröffnung und Prämierung

Nach der Blasmusik sprechen Geschäftsleiter Herr Faas, Herr Lechner und Stadträtin Frau Renner.
dann eröffnet der Bayerische Landwirtschaftsminister Josef Miller die Hallenschau "Gartenland Bayern" hochoffiziell
Die Prämierung von Ausstellung, Sortiment und Einzelpflanzen wurde schon vorgenommen und wir erhielten:
eine Silbermedaille für die Standgestaltung eine Goldmedaille für das Kakteensortiment eine Goldmedaille für Echinocactus grusonii eine Goldmedaille für Trichocereus pasacana eine Goldmedaille für Dasylirion wheeleri

Die Schau

Eine Attraktion für die Besucher war die Kakteenschau auf etwa 15qm. Für Klein und Groß eine "spürbare" Begegnung mit einer exotischen und dornigen Pflanzenwelt auf Augenöhe, auch für Pflanzenfreunde nicht etwas Alltägliches. Die Speicherchips der digitalen Kameras wurden arg strapaziert.
Zum Glück zeigten trotz längst vergangener Blütezeit und schlechtem Wetter doch noch einige Kakteen ihre farbenprächtigen Blüten, die genauso bestaunt wurden wie die bunten spitzen Dornen.
Auch viele kleine Sukkulenten wie Stapelia, Huernia und Trichocaulon zeigten ihre Blütchen und konnten aber die Geruchsbildung in der großen Halle nicht beeinflussen
Die dornige Welt aus dem fernen Amerika faszinierte die Kinder

Die letzten Besucher am Abend (unten)

Es war schön, bei der BUGA 2005 mit dabei gewesen zu sein, es hat viel Arbeit aber auch viel Spaß gemacht. Die Besucher waren fasziniert von der fremden Stachelwelt und die Ausstellung war immer viel belagert, oft gab es bei den Kakteen wegen des großen Interesses Besucherstau, was auch von den BUGA-Offiziellen anerkannt wurde.

Abbau und Heimkehr

Die Schau war am Freitagabend 22. Juli zu Ende. Am Samstag wurde abgebaut und bis Mittag war alles wieder vorbei. Bis zum Abend waren auch unsere stachligen Freunde wieder in ihren Sammlungen zuhause. Ob es ihnen gefallen hat, so bestaunt zu werden? Na ja, jedenfalls denken wir, ist's zuhause trotzdem schöner, wenigstens sind sie alle gesund und ohne Stachelverluste wieder da.
Mit Kraft und Technik wurde wieder eingepackt. Doch so mancher Stachel saß tief.
Der Kleinste der dornigen Gesellen, der die BUGA besuchen durfte, machte wohl keine Probleme weder beim Verpacken noch beim Transport
Der Größte allerdings war mit seinen langen kräftigen Dornen und einem Gewicht von mehr als 200kg nicht so leicht zu bewegen und musste vor dem LKW-Transport sicher verpackt werden.
Er ist wieder da! Gesund und ohne einen gekrümmten Stachel steht er wieder vor der Hauswand in Sindelsdorf. Wolfgang Wania hat diesen Koloss 1958 ausgesät und großgezogen. Dass er für diese Leistung einer so prächtig gezogenen Pflanze eine verdiente Goldmedaille von der BUGA bekam, das glaubte er nicht, er meinte es wäre ein gutgemachter Scherz der Oberlandler.

E N D E